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Es geht vorwärts mit Tempo 30 auf der Schmittestrasse

Gemäss Pressemitteilung vom 9. März hat der Gemeinderat entschieden, auf der Schmittestrasse Tempo 30 einzuführen.

Am 4. März 2021 übergaben wir einer Delegation des Gemeinderates ein Beschwerdeschreiben, in welchem wir diese seit langem fällige Massnahme einfordern, unterstützt von 146 Personen im Quartier, die von uns persönlich kontaktiert worden waren.

Wir danken dem neuen Gemeinderat, dass er den Brennpunkt "Schmittestrasse" zügig aufgenommen hat.

Das Problem "Schmittestrasse" liegt nicht nur am Tempo. Auch die Tatsache, dass sie als Durchgangsstrasse zum Personalparkplatz (Schichtbetrieb) respektive für die Anlieferungen zum Alters- und Pflegeheim Wattenwil sowie als Zufahrt zu den Überbauungen am Gartenweg benutzt wird, bewirkt ein hohes Verkehrsaufkommen und ist ein Ärgernis. Zudem führt der Radweg für Schüler und Sportler über die gleiche Achse. Alle diese Aspekte gehören in die Problemlösung. Dafür sind keine speziellen Schikanen auf der Strasse nötig, Geschwindigkeitskontrollen genügen.

Schmittestrasse 1 Foto: Lorenz Kestenholz

Am Beispiel "Schmittestrasse" sieht man einmal mehr die Konsequenzen, wenn zuerst (verdichtet) gebaut und erst im Nachhinein über die öffentliche Erschliessung der Quartiere und über die Sicherheit für alle Benutzer nachgedacht wird. Auch andere Gemeindestrassen sind betroffen, wie zum Beispiel die Mettlenbachstrasse, auch die Grundbachstrasse lässt bereits grüssen...

Schmittestrasse 2 Foto: Lorenz Kestenholz

Der Wermutstropfen in dieser Geschichte: Gemäss Pressemitteilung wird ein externes Konzept für 35'000 Franken erstellt. Nachträgliche Erschliessungen kommen also um einiges teurer zu stehen. Warum kann nicht die Bauverwaltung diese Aufgabe mit allen nötigen Abklärungen und Publikationen übernehmen? Viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt es im Nachhinein ohnehin nicht mehr!

Der Vorstand

12.03.21