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Petition an den Gemeinderat von Wattenwil

Im November 2017 überreichten wir dem Gemeinderat eine Petition mit diesem Wortlaut:

"Trotz schlechter Finanzlage soll ein Verkehrsrichtplan mit Kostenfolgen unbekannten Ausmasses erstellt werden. Der Plan birgt wegen der Behördenverbindlichkeit unzählige Unwägbarkeiten für Bürgerinnen und Bürger.

Wir verlangen, dass vorerst ein umfassendes Gemeinde-Entwicklungskonzept ausgearbeitet und zur Diskussion gestellt wird, aus dem auch die finanziellen Konsequenzen aus allen anstehenden Geschäften inklusive des Verkehrsrichtplanes klar erkennbar sind. Gegebenfalls ist die Genehmigung des Verkehrsrichtplanes aufzuschieben."

Die Petition ist nicht gegen die Ausarbeitung eines Verkehrsrichtplans gerichtet, sondern nur die allfällige Genehmigung sei gegebenenfalls bis zum Vorliegen des Entwicklungskonzeptes aufzuschieben. Will heissen, dass zeitgleich zum Entwicklungskonzept auch weiterhin planmässig am Verkehrsrichtplan gearbeitet wird, da er ja Bestandteil des Entwicklungskonzeptes ist (s. Petitions-Text!).

656 Personen haben die Petition unterschrieben: 365 Wattenwilerinnen und Wattenwiler und 291 auswärtige Personen, die engen Kontakt zu Wattenwil haben, sei es, dass sie Kinder bei uns zur Schule schicken, hier arbeiten oder einkaufen, zum Arzt gehen oder Verwandte in der Gemeinde haben usw., und somit an einer guten Lebensqualität in Wattenwil interessiert sind.

Bisher fanden zwei Diskussionsrunden mit einer Delegation des Gemeinderates, jeweils angeführt von Gemeindepräsident Peter Hänni, statt. Dabei ging es hauptsächlich darum, eine gemeinsame Grundlage für das weitere Vorgehen zu besprechen.

Der Gemeinderat lädt am 1. November 2018 die Bevölkerung zu einem Informations- und Diskussionsworkshop zur Entwicklung und den Perspektiven von Wattenwil ein.

Der Gemeinderat hat in seiner Klausur im März 2019 die Petition behandelt. Hier seine abschliessende Antwort vom 30. April 2019.

Petition Übergabe

Petitionsübergabe November 2017: Toni Bähler, Iris Rivas, Gemeindepräsident Peter Hänni (l.n.r.) Foto: Martin Frey